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CLIENTS


 

Hardware

  • Fat Clients
    Darunter versteht man normale standard PCs in einem Tower oder Desktop Gehäuse die mit einem handelsüblichen Prozessor und Festplatte ausgestattet sind. Ein vollwertiges Betriebssystem wie z.B. Windows oder Linux ist installiert.

  • Thin Clients
    Kompakte Rechner, die mit einem minimalen Windows oder Linux Betriebssystem ausgestattet sind. Häufig werden hierzu spezielle Varianten wie Windows Embedded oder z.B. ein abgespecktes Suse Enterprise Linux verwendet. Management Tools vereinfachen die Wartung und Administration. Der Begriff "Thin" wird verwendet, da im Vergleich zu den normalen "Fat Clients" bei der Hardware und Software abgespeckt wird. Der Energiebedarf ist deutlich kleiner.

  • Zero Clients - oder Cloud Clients
    Diese Clients haben den niedriegsten Wartungs- und Administrationsaufwand. Sie verbrauchen auch am wenigsten Energie und haben durch die geringere Wärmeentwicklung die höchste Lebensdauer (durchschnittlich 5 - 10 Jahre). Es gibt kein lokales Betriebssystem mehr sondern nur noch eine Firmware die einige Megabyte (z.B. 3 MB) gross ist. Diese Clients lassen sich mit Management Tools verwalten oder aber auch nur z.B. via DHCP Extensions und einfachen Text-Dateien. In dieser Variante holt sich der Zero Clients bei jeden Neustart eine IP Adresse sowie über die DHCP Extensions eine URL über die sich der Client die neueste Firmware und seine persönliche oder globale Konfiguration in der Form config-eigene-MAC-Adresse.txt oder config-global.txt bezieht. Somit lässt sich auf einfachste Weise eine große Anzahl von Geräten verwalten.

  • Mobile Clients
    Smartphones und Tablets lassen sich auch als Client verwenden. Häufig werden Remote Desktop Sitzungen, VPNs oder einzelne Apps mit Anbindung an die Firmenzentrale verwendet.

 

 

Software

  • Betriebssysteme und deren Deployment
    Betriebssysteme sollten je nach Einsatzzweck ausgesucht werden. Auf dem Desktop dominieren aktuell Windows und MacOS. Es gibt verschiedenste Tools um neben Betriebssystemen auch deren Patches/Service Packs und Updates auf Clients automatisiert zu installieren.
     
  • Anwendungen und deren Deployment
    Eine sehr grosse Auswahl an Software erschwert die Entscheidungsfindung. Hilfsmittel bei der Entscheidung sind ein Kriterienkatalog und ein vorheriger Test der Software.
    Standard Anwendungen wie Adobe Flash, Adobe Reader, Oracle Java, etc sollten aufgrund regelmäßiger Sicherheitslücken auf Stand gehalten werden. Hierzu gibt es bereits für KMU Unternehmen ab 5 PCs kostengünstige und sehr simple Lösungen um diese Software automatisiert auf Stand zu halten.
     
  • Backup
    Sicherungen durchzuführen und regelmäßig eine Wiederherstellung der Sicherungsdaten durchzuführen ist sehr wichtig. Nur dadurch ist man Ernstfall vor einem Datenverlust geschützt. Im Normalfall werden Daten zentral an einem Server abgelegt der die Datensicherung dann vornimmt. Clientseitig ist vorallem bei Notebook darauf zu achten das ein vernünftiges Backup Konzept  erarbeitet wird. Beispielsweise wäre bei mobilen Notebooks die viel auf Reisen sind und selten eine LAN Verbindung zum Server haben eine Cloud Backup Lösung - Internet Sicherung eine gute Idee.
     
  • AntiVirus, Firewall
    Diese Komponenten sind aus Sicherheitsgründen auf jedem Client auf dem ein vollwertiges Betriebssystem ausgeführt wird, sehr wichtig.
 

 

 Komponenten

  • Monitore
    Bei Monitoren macht es Sinn auf folgendes zu achten:
    • Integrierte Lautsprecher
      damit vermeidet man zusätzliche Kabel, spart Platz und dient der Übersichtlichkeit
    • Schnittstellen die kompatibel zu den Client sind, so zukunftssicher wie möglich, denn Monitore werden in der Regel länger verwendet als Clients
    • Auf eine vernünftige Größe achten. Anwender sind produktiver wenn sie mehrere Fenster nebeneinander verwalten können
    • Automatische Helligkeitsregelung durch einen integrierten Sensor. Dies schont die Augen
    • Höhenverstellbarkeit